Menschen mit HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen sind bei der Entgegennahme von Leistungen im Gesundheitswesen überproportional von Diskriminierungen und Stigmatisierung betroffen. Dies kann von übertriebenen Hygienemaßnahmen wie Isolationsräumen oder übermäßiger Desinfektion bis zur Abweisung HIV-positiver Patient_innen, Behandlungsverweigerung und Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht reichen. Derartige Diskriminierungserfahrungen wirken sich negativ auf das psychische Wohlbefinden aus und können im schlimmsten Fall schwerwiegende Folgen für den Gesundheitszustand haben. Ziel von Aidshilfearbeit mit Personal im Pflege- und Gesundheitswesen ist es daher, Fachkräfte für diese Diskriminierungen zu sensibilisieren, um einen gleichberechtigten Zugang von HIV-Positiven zu Gesundheitsleistungen zu gewährleisten. Weiterbildungsveranstaltungen der halleschen Aidshilfe schulen Fachpersonal zu den Themen HIV/AIDS und Übertragungswegen sowie der Situation von Menschen mit positiver Diagnose im Gesundheitswesen.

Die Angebote umfassen entsprechend:

 Ansprechperson: Ronja Abhalter

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