Die Präventionsveranstaltungen und -aktionen der halleschen Aidshilfe können nicht all die Menschen unserer Zielgruppen erreichen. Daher sind wir auf Multiplikator_innen angewiesen, die relevantes Wissen zu HIV/AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten weitertragen. Hierbei handelt es sich vor allem um Personen, die beruflich häufig mit Fragen über sexuelle Gesundheit konfrontiert werden. So agieren beispielsweise Lehrer_innen, Sozialarbeiter_innen und medizinisches Personal nicht nur als Informationsvermittlung, sondern haben zudem die Möglichkeit, einen Raum zu schaffen, in dem offen und vertraulich über das Sensible Thema Sexualität gesprochen werden kann.

Um die Chance zu ergreifen, die von Multiplikator_innen ausgeht, bieten wir Weiterbildungen im Gesundheits- und Arbeitswesen, im Migrationsbereich, in Haftanstalten sowie in Schulkontexten an. Hierbei vermitteln wir das übliche und notwendige präventive Basiswissen. Übertragungswege, Schutzmöglichkeiten und Risikomanagement bilden inhaltlich die zentralen Themen der Schulungsveranstaltungen. Daneben thematisieren wir auch Fragen, die insbesondere für Multiplikator_innen von Bedeutung sind. Es geht dabei beispielsweise um die Vermittlung eines sexualpädagogischen Konzeptes, wobei die offene und wertfreie Betrachtung verschiedener Lebensmodelle und sexuelle Lebensweisen im Fokus stehen. Auch die Selbstreflexion bei Multiplikator_innen bildet einen wesentlichen Bestandteil unserer Veranstaltungen. Über die bloße Wissensvermittlung soll so Sensibilisierung stattfinden und Diskriminierung abgebaut werden.

Honorar und Format werden nach Vereinbarung abgesprochen.

Ansprechpartnerin für Schulungen im Gesundheits-, Arbeits- und Schulkontext: Ronja Abhalter
Ansprechpartner für Schulungen im Migrations- und Haftkontext: Maarten Bedert

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